03 July 2009    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   aquarevival

Aqua Revival

 

Metamorphose

Schönheit

Traum

Eros

 

Unsere Kunst ist die Unterwassermodell Fotografie/ Videografie in Verbindung mit Bodypainting. In dieser Kombination ergeben sich außergewöhnliche und traumhafte Bilder.

Wir geben nur die Motive für die Körpermalerei vor und überlassen dem Wasser den Rest. Licht, Farben und Reflexionen vermischen sich zu einem lebendigen Element. Es macht uns Freude an diesem Spiel teilzunehmen, zu experimentieren, überrascht zu werden und immer wieder neues dazuzulernen. 

Wasser ist omnipräsent, blau, tief, geheimnisvoll, es klingt gut, es beruhigt, es beunruhigt, es braust, es tost, es spendet Leben und Sinnenfreuden, es heilt und es tötet.


Die Werke sollen den Betrachter,  erfreuen, anregen, erregen, oder auch aufregen und provozieren.


Da sich die Menschheit in naher Zukunft mehr und mehr mit dem Wasser auseinander setzen werden muss, möchten wir mit unserer Arbeit  Emotionen wecken.

Ich folge dem Ruf der Sirenen.

Ihre Abbilder sind Metaphern meiner Obsessionen …

 

Text von Norbert Lorenz (Darmstadt) nach einem Interview mit Klaus Behnisch am mibeg-Institut Medien, Köln (August 2008)

 

Was haben ein Lokführer und ein professioneller Fotograph gemeinsam? Den Namen Klaus Behnisch. Beim ersten Begegnen ist es kaum zu glauben, dass diese Person 2003 das Projekt 'aquarevival' gegründet hat. Dieses Team hat sich ganz der Unterwasser-Fotographie verschrieben. Das Besondere an den Aufnahmen? Keine Riffe, keine Fische, sondern Frauen, und die tragen auf vielen Bildern nichts als ein bisschen Farbe auf ihrer Haut. Auf der Suche nach einer Erklärung fangen wir, der Kürze zuliebe, nicht ganz von vorne an.


Die Empfehlung, das Gymnasium zu besuchen, lehnte Behnisch nach seiner Kölner Hauptschulzeit selbstbewusst ab. Vater und Mutter hätten es gerne gesehen, akzeptierten aber seine Entscheidung, eine Ausbildung als Mechaniker zu beginnen. Die Lehre wurde 'sehr gut' abgeschlossen und der Berufsalltag in der Ausbildungsstelle begann. Täglich 30.000 Löcher in Akkordarbeit zu bohren schien ihm nicht seine Bestimmung zu sein. Es zog den 19-jährigen nach Hamburg, um bei einer Reederei anzuheuern. Ein Bruch? Nicht wirklich, wenn Behnisch vergegenwärtigt, schon als kleines Kind Schiffsmodelle gebaut zu haben. Egal ob aus Legosteinen, Holz oder was ihm sonst so in die Hände kam. Der Vater sah es ihm sogar nach, als er mit seinen Buntstiften das frisch tapezierte Wohnzimmer als Hafen gestaltete ...


Der Einberufungsbescheid zur Bundeswehr vereitelte die Gelegenheit, nach Djakarta anzuheuern. Als Aktivist in der katholischen Kirchenjugend schien es ihm nicht opportun, diesem Bescheid zu folgen. Einen Ausweg bot die Möglichkeit, Lokführer zu werden. Gute Mechaniker wurden gesucht und der Mangel an Zugführern bedeutete die Freistellung vom Grundwehrdienst. Der Beruf bereitete dem 20-jährigen Freude. Auch heute noch schätzt Behnisch Aspekte dieses Broterwerbs, "wenn auch die Privatisierung der Bahn Schwierigkeiten mit sich bringt. "Der Lokführerberuf lässt den Kopf frei. Man ist mental nicht so belastet und kann sich viele eigene Gedanken machen. Das kann natürlich zum Bumerang werden, wenn man mal Probleme hat".


Sich selber, ohne eine photographische Ausbildung, als Berufsfotograph zu bezeichnen, ist für Behnisch nicht anrüchig. "Es geht um das Gespür, etwas in einem Motiv zu sehen. Ein Studium garantiert nunmal nicht unbedingt auch den richtigen Blick dafür." Das sagt sich leicht. Aber: Klaus Behnisch hat seinen ersten Photoapparat als Sechsjähriger geschenkt bekommen. "Von der Oma, Balgenkamera, Isopan-Rollfilm, sechs mal neun". Wenige Jahre später kaufte sich der Vater eine Voigtländer und endlich eine Yashica – Spiegelreflex! Sohn Behnisch durfte sie mit benutzen. Die erste vom eigenen Geld gekaufte Kamera versüßte die Lehrzeit.


Abgesehen von ein paar Extravaganzen ging das Leben seinen Gang. Mit 19 heiratete er seine zwei Jahre jüngere Frau. Ein Töchterchen wurde geboren. Ein Oldtimer, danach eine Segeljacht wurden restauriert. Reisen wurden unternommen, viele Photos wurden gemacht. Auf den Gleisen konnte sich Behnisch so manches ausdenken. 1998 durfte er eine Oldtimer-Lok von Darmstadt nach Köln überführen. Auf halber Strecke dann Schmerzen, "als wäre ich in einen Schraubstock eingespannt". Lungenentzündung. Als die Antibiotika nach einer Woche nicht linderten, eine weitere Woche mit einem anderen Medikament. Lungenarzt. Punktion. Diagnose Lungenkrebs. Auf dem Weg zur Operation eine akute Lungenembolie. Intensivstation. Blutverdünnung. Operation unmöglich.


Nach zwei Wochen dann doch. Alles war für den schlimmsten Ausgang geregelt. Am 20. Dezember 1998 Entwarnung. Die Zellwucherung war kein Krebs und konnte entfernt werden. König Hussein lag zeitgleich mit gleicher Diagnose in der berühmten Mayo-Klinik in New York und verstarb. "Einem der Reichsten dieser Welt hatte alles Geld nicht helfen können". Klaus Behnisch hatte sich lediglich verändert. Er ist, den Tod vor Augen, bescheidener und "ein wenig egoistischer" geworden. Eine Vision hatte ihm in dunklen Stunden geholfen: "Wenn ich hier je wieder rauskomme, dann möchte ich Unterwasserfotographie betreiben, mit schönen Frauen, am liebsten im Meer."


2003 lernte er zwei schöne Wienerinnen kennen, mit denen er 'aquarevival' gründete. Die Damen hatten ein seriöses Interesse an dieser Kunstform und bereits Erfahrungen mit einem anderen bekannten Fotographen gesammelt. Das Team und die Projekte sind größer geworden. Aktuell hat Behnisch die Zusage, den WWF bei seiner für Dezember geplanten Kampagne gegen die Überfischung der Weltmeere fotographisch unterstützen zu dürfen. Die 'Sirenen' werden diesmal in Treibnetzen fotografiert. 

 

 

news

 

Kamera Louis Boutan

Am 14.11.2009 stellen wir im Rahmenprogramm der Deutschen Meisterschaften der Unterwasser Foto und Videografie unsere Arbeiten aus.

 

Shooting für den WWF

Am 3. November 2008 hat Aqua Revival an einer Aktion des World Wide Fund For Nature (WWF-Deutschland) zur Problematik des Beifangs in der Fischerei teilgenommen. 

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Supermodel 2008

Backstage  

Ende September 2008 wurden wir vom Schweizer Sender 3 plus für ein  Unterwassershooting für die Castingshow " Supermodel 2008" gebucht. 

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